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Nationalsozialismus: Opferforschung in Franken

Nationalsozialismus: Opferforschung in Franken

Der Roman als Form des Erinnerns

Opferforschung wider das Vergessen. Die Erinnerung an die dunklen Seiten der deutschen Geschichte, hier des Nationalsozialismus,  ist nicht nur in der Form spröder historischer Untersuchungen möglich. Beginnend unter anderen mit Andersch, „Efraim“ und „Winterspelt“ und spätestens seit dem kontrovers diskutierten Buch von Timur Vermes, „Er ist wieder da“, ist das Erzählformat Roman auch zur Aufarbeitung der NS-Geschichte etabliert.

Fiktion und Tatsachen: Nürnberg und Hagenbüchach als Schauplätze zweier Romane über das Dritte Reich

Für unseren fränkischen Raum gibt es dazu zwei Neuerscheinungen:

Bertram Schacher, Das Jakoberhaus. Die Deportation Kärntner Slowenen in das Lager Hagenbüchach, Roman nach einer wahren Begebenheit, Neustadt a. d. Aisch 2017. ISBN 978-3-87707-110-6.

Titelbild zeigt das Jakoberhaus in Hagenbüchach bei Neustadt / aisch

Bertram Schacher, Das Jakoberhaus

und

Rainer Suwall, Hitlers Himmelfahrt. Ein Dinner in sechs Gängen, Verlag testimonio, Nürnberg 2017.

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Ulm und Kaufbeuren. Zur Ortsgeschichte zweier bayerisch-schwäbischer Städte.

Ulm und Kaufbeuren: Stadtgeschichte. Die neuesten Publikationen

Zwei neue Publikationen zur Geschichte von Ulm und Kaufbeuren.

Kaufbeuren 116-2016.Ulms Straßennamen 

Die stadtgeschichtliche Forschung hat in der Bayerischen Geschichtswissenschaft eine lange, beständige Tradition. Einmal gibt es da den 1906 durch die Gründung des „Vereins zur Herausgabe des Historischen Atlas von Bayern“ grundgelegten „Historischen Atlas von Bayern“.  Zum anderen sei exemplarisch verwiesen auf die „Bayerische Landesbibliothek Online. Das Portal zu Geschichte und Kultur des Freistaats.“

Doch auch außerhalb dieser großen wissenschaftlichen Projekte tut sich einiges im Bereich Stadtforschung in Bayern wie in unserem Fall zu Ulm und Kaufbeuren.

 

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Amerikaner in Deutschland

Amerikaner in Deutschland. Aschaffenburg als amerikanischer Militärstandort von 1945 bis 1992.

Amerikaner in Deutschland. Die Präsenz amerikanischer Truppen in Deutschland erhält natürlich durch den amerikanischen Regierungswechsel mit dem Präsident Donald Trump erhebliche Bedeutung für die künftige Beziehung von Deutschland zu Amerika und damit auch für die amerikanischen Militärstandorte, die sich ja mittlerweile auf Ramstein, Katterbach, Illesheim, Hohenfels und Grafenwöhr konzentrieren.

Für Aschaffenburg wurde nun die Zeit von 1945 bis 1992 aus ortsgeschichtlicher Perspektive aufgearbeitet:

Christian Th. Müller, Aschaffenburg als amerikanischer Militärstandort, Vom Kriegsende bis zur Konversion (= Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e. V. 65, hg. von Hans-Bernd Spies), Aschaffenburg 2016.

Amerikaner in Deutschland. Panzer, Parade, Spatenstich und Zivilisten. Buchtitel von Christian Müller.

Aschaffenburg und amerikanische Streitkräfte m 20sten Jahrhundert.

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Nürnberger Geschäftsbriefe

Nürnberger Geschäftsbriefe im Kontext der Industrialisierung

Elke Kollar, Aufbruch in die Moderne, Nürnberger Geschäftsbriefe im 19. Jahrhundert (= Nürnberger Werkstücke zur Stadt- und Landesgeschichte 74), hg. vom Stadtarchiv Nürnberg, Neustadt an der Aisch 2016.

 Nürnberger Geschäftsbriefes ,Titelbild des Buches "Aufbruch in die Moderne". Faksimile eines Briefs aus dem 19. Jahrhundert

Nürnberger Geschäftsbriefe. Aufbruch in die Moderne von Elke Kollar

    Zur Bestellmöglichkeit

Der Geschäftsbrief in Entwicklung und historischem Kontext

Dieser Band ermittelt erstmals im Rahmen eines interdisziplinären Ansatzes am Beispiel Nürnberger Geschäftsbriefe die Entwicklungen und Kontinuitäten dieser Textsorte in ihrem historischen Kontext. Ausgangspunkt der Studie ist eine textanalytische Untersuchung konkreter Briefe, die vor der Folie einer Kulturgeschichte des (Geschäfts-)Briefs sowie der wirtschaftlichen und normativen Rahmenbedingungen betrachtet werden. Leitend ist die These, dass in der historischen Entwicklung des Geschäftsbriefs das 19. Jahrhundert als maßgebliche Epoche anzusehen ist.

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Wolframs-Eschenbach

Wolframs-Eschenbach in Franken

Der Ritter Wolfram von Eschenbach oder der Deutsche Orden, das fällt einem zu Wolframs-Eschenbach ein. Wer aber in die Tiefe gehen will, detaillierte Informationen über die Häuser dieser fränkischen Kleinstadt und deren Besitzer sucht, der ist richtig bei Oskar Geidners Häusergeschichte.

Titelbild des Buches zeigt eine historische Karte von Wolframs-Eschenbach

Oskar Geidner, Wolframs-Eschenbach

Das Häuserbuch

Oskar Geidner, Wolframs-Eschenbach, Die Bürger und ihre Bauten, Häusergeschichte 1423 bis 1945 (= Quellen und Forschungen zur Fränkischen Familiengeschichte, hg. von der Gesellschaft für Familienforschung in Franken, Bd. 30), Nürnberg 2015.

Einem knappen, einleitenden Überblick über die Literatur- und Quellenlage (S. 10-12) folgt ein Abriss zur Ortsgeschichte. Er reicht von den frühesten Siedlungsfunden über die mittelalterliche Überlieferung hin zur Deutschordenszeit und die neuere Geschichte und enthält auch eine Auflistung sämtlicher Eschenbacher Amts- und Würdenträger (S. 13-82). Eine eigene Abhandlung von Florian Geidner (S. 83-106) ist den Herren von Eschenbach gewidmet.

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Ein Bier wie Bayern. Die Münchner Löwenbrauerei

Die ultimative Geschichte der bayerischen Löwenbrauerei in München von den Anfängen 1818 bis ins Jahr 2003.

Richard Winkler: Ein Bier wie Bayern.

Die ultimative Geschichte der bayerischen Löwenbrauerei in München von den Anfängen 1818 bis ins Jahr 2003.

 Am 19.10.2016 fand in München im Forum der IHK-Akademie in München in der Orleansstraße die Buchpräsentation des Werkes von Richard Winkler „Ein Bier wie Bayern. Geschichte der Münchner Löwenbrauerei 1818-2003“ statt.

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Hitler in Landsberg – Prison

Hitler in Landsberg Prison after the „Beer Hall Putsch“

Peter Fleischman (Ed.), Hitler als Häftling in Landsberg am Lech 1923/25. Der Gefangenen-Personalakt Hitler nebst weiteren Quellen aus der Schutzhaft-, Untersuchungshaft- und Festungshaftanstalt Landsberg am Lech, First Edition, Neustadt an der Aisch 2015.

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Adolf Hitler in Landsberg. On the backstory of the Third Reich.

It created quite a stir in the world of historical research when Behringer’s in Fürth (Bavaria) offered the following objects for auction: “Historicum: More than 500 paper objects from Hitler’s detention in Landsberg, among them letters to Hitler in Landsberg, a list of all visitors, a large number of visitor’s cards. The original record book of the Landsberg prison containing Hitler’s entry. These records from the “fortress” prison Landsberg am Lech on Hitler’s imprisonment in 1924 have been considered lost since the 1950s.”

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Opfer des Nationalsozialismus

Opfer des Nationalsozialismus

Detailstudien zur Forschung über die Opfer.

Warum Opferforschung wichtiger ist als Täterforschung.

Die Täter stehen immer auf der Seite derer, die die Macht haben. Macht geht meist einher mit einem Staatswesen, das Bürokratie besitzt und damit dokumentiert. D.h. Aktionen und Aktivitäten der Täter sind meist in Verwaltungsunterlagen bezeugt.

Da rechtlose Opfer allzuleicht dem Vergessen anheimgegeben sind, brauchen sie eine Stimme, denn um mit Jean-Francois Lyotard (1924-1998) zu sprechen: „Ein Opfer ist ein Mensch, der nicht nachweisen kann, dass er Unrecht erlitten hat, da die Beweismittel verloren sind, ansonsten wäre er ein Kläger.“ (zit. nach Siegfried König, Philosophie der Gegenwart, 2014, p.15).  In diesem Sinne hat die Opferforschung zweifelsohne historische, moralische und manchmal auch juristische Relevanz. Rettung der Beweismittel – das ist Opferforschung.

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Hitlers Hoden

Parteitag der NSDAP 1933 in Nürnberg

Hitlers Hoden oder „Wie Nichtvorhandenes die Geschichten über Geschichte bestimmt“

Nach der Vorstellung der Quellenedition von Peter Fleischmann „Hitler als Häftling in Landsberg am Lech 1923/24“  (Der Gefangenen-Personalakt Hitler nebst weiteren Quellen aus der Schutzhaft-, Untersuchungshaft- und Festungshaftanstalt Landsberg am Lech) am 19.12.2015 im Hauptstaatsarchiv in München reagierte die Presse prompt und berichtete.
Die Quellenedition enthält nämlich den Untersuchungsbericht des Amtsarztes Dr. Josef Brinstein, der bei Adolf Hitler bei der Aufnahmeuntersuchung in der Haftanstalt in Landsberg am 11.11.1923 einen sogenannten Kryptorchismus, im Volksmund wohl auch „Schlupfhoden“ genannt, diagnostizierte (Ibid., S. 416, Anmerkung 10).

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Landverbrauch

Landverbrauch. Eine Fotodokumentation

Flächenverbrauch in Bayern
Bodenversiegelung, Flächenversiegelung, Flächenverbrauch bedeutet alles dasselbe: Zerstörung von Landschaft und Natur.

„Do hau ma no a Straß her … Do hau ma an Kanal her … Do muaß da Woid weg und do muaß a Beton her, dreihundertfünzigtausend Kubikmeter Beton.“ dichtete H. J. Buchner alias „Haindling“ schon im Jahre 1993 auf seiner CD „Haindling“.

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