Leiw Heukeshoven. Mitteilungsblatt Nr. 56/2016 des Bergischen Geschichtsvereins – Abteilung Hückeswagen e.V.

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klebegebundene Broschur, 96 Seiten, Format 17 x 24 cm, mit 49 teils farbigen Abbildungen

  • Autor Vorname: Bergischer Geschichtsverein, Abteilung Hückeswagen
  • ISBN-Code: ISBN: 978-3-96049-007-4
  • Auflage: 1. Auflage
  • Erscheinungsjahr: Dezember 2016
  • Gewicht: 0.5

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Artikelnummer: geschichte0000757 Kategorie:

Beschreibung

Wer die Augen vor der Vergangenheit schließt, wird für die Zukunft blind. Diesen Titel hatten wir in Leiw Heukeshoven Nr. 55/2015 unserem Projekt gegeben, mit dem wir uns stärker mit der NS-Zeit in Hückeswagen beschäftigen wollen. Begonnen hatten wir in diesem Heft mit Aufsätzen einiger Zeitzeugen und einer allgemeinen Einführung in die NS-Zeit. Die Zeit in 2015 und 2016 haben wir genutzt, um in den Landesarchiven in Duisburg und Münster Akten der Polizei, der GESTAPO und der Sondergerichte in Düsseldorf und Hamm über die Zeit von 1933-1945 durchzusehen. Dabei haben wir Unterlagen über sehr viele Bürger aus Hückeswagen gefunden, die von Polizei und GESTAPO beobachtet, verfolgt und schikaniert wurden. Die meisten kamen mit Verwarnungen, Geldstrafen und/oder kurzer Schutzhaft davon. Aber acht Mitbürger standen vor dem Sondergericht in Hamm und bekamen durchweg Zuchthaus- oder Gefängnisstrafen. Und meistens anschließend KZ! Am schlimmsten war wohl das KZ Kemna in Wuppertal, das 1933/34 von der SA eingerichtet und „betrieben“ wurde! Die Insassen wurden schikaniert und gefoltert. Nach Literaturangaben sollen dort 10 Häftlinge aus Hückeswagen gewesen sein. Die Zustände in diesem KZ waren so schlimm, dass sich 1934 die Staatsanwaltschaft einschaltete und die Aussagen aller Insassen, die gefoltert wurden, fest hielt.Man wollte wohl ein Gerichtsverfahren anstrengen, zu dem es aber nicht kam.

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